Mitteilung

23.04.2020

Über 5.000 freie Ausbildungsstellen in Hamburg

Fock: „Unbedingt an Ausbildung festhalten!“

Im vergangenen Jahr wurden in Hamburger Unternehmen über 14.000 Ausbildungsverträge unterschrieben, damit werden aktuell über alle drei Ausbildungsjahrgänge etwa 41.000 junge Menschen zu Fachkräften qualifiziert, um den nach wie vor hohen Fachkräftebedarf zu decken.
„Ich hoffe sehr, dass auch in diesem Jahr die hohe Ausbildungsbereitschaft Hamburger Unternehmen bestehen bleibt. Ob sich Corona-bedingt das Gesamtangebot freier Lehrstellen zum Herbst verringert, bleibt abzuwarten. Hamburger Unternehmen bitte und empfehle ich, dass sie

  • trotz der möglichen Inanspruchnahme von Kurzarbeit an ihren Auszubildenden festhalten und
  • ihr Ausbildungsengagement im Interesse des Betriebes und der Schüler* nicht zurückfahren.

Azubis sind die Fachkräfte von morgen, viele übernehmen schnell verantwortliche Positionen und besonders wichtig: Sie müssen in den nächsten Jahren eine große Anzahl ausscheidender Mitarbeiter ersetzen, die nicht nur als Fachkräfte arbeiten, sondern im Laufe ihres Berufslebens als Fachexperten bzw. Spezialisten tätig sind“, betont Sönke Fock² und blickt dabei auf 173.000 Beschäftigte in Hamburger Unternehmen, die zwischen 55 und 65 Jahre alt sind.

Schüler und Ausbildungsbewerber sind verunsichert

Auch junge Leute sollten unbedingt an ihrem Wunsch festhalten, ihren diesjährigen Berufseinstieg über eine Berufsausbildung realisieren zu wollen. „Schülerinnen und Schüler sind aktuell sicher etwas verunsichert, wenn es um konkrete Ausbildungsangebote geht. Bilden Firmen aus? Gibt es Kontaktsperren? Wie soll ich mich in dieser Zeit bewerben, gibt es persönliche Vorstellungsgespräche oder Auswahltests? Viele Ausbildungsbetriebe nutzen soziale Medien, um über ihre Ausbildungsangebote zu informieren und beraten online. Daher besteht kein Grund zur Verunsicherung, zumal fast alle Wirtschaftsbereiche weiterhin Nachwuchs brauchen und suchen: Handwerk, Logistik, IT, Gesundheitswesen, der öffentliche Dienst oder Industrie“, ergänzt Fock.

Berufsorientierung virenfrei

Jugendliche, die noch nicht genau wissen, welcher Beruf für sie der richtige ist, können sich im Internet ruhig und entspannt informieren. Virenfrei, rund um die Uhr gibt es zahlreiche, kreative und spannende Informationen, die die Berufsorientierung und Berufswahl unterstützen. Hier einige Beispiele:

  • www.dasbringtmichweiter.de/typischich: Gibt Jugendlichen Ideen, wie sie den Beruf finden können, der am besten passt.
  • www.berufe.tv: Mehr als 300 Filme über Ausbildungs- und Studienberufe
  • www.planet-beruf.de: Spricht Schülerinnen und Schüler mit dem ersten allgemeinen bzw. mittleren Schulabschluss an: Reportagen, Interviews und Storys sowie gutes Material rund um die Themen Ausbildungssuche, Bewerbung und Berufswahl.
  • www.abi.de: Für Abiturienten - Portal u.a. Informationen, Reportagen und Blogs rund um alle Themen der Studien- und Berufswahl.
  • www.studienwahl.de: Das Onlineportal für Abiturienten bietet wichtigste Informationen zur persönlichen Studienwahl. Aber auch zu Zugangsvoraussetzungen, Studiengängen, Studienabschlüssen oder Finanzierung.
  • www.berufenet.arbeitsagentur.de: Ausführlichste Informationen zu über 3.000 Berufen. Bestens geeignet für Schüler, Azubis, Studierende, Beschäftigte, Lehrer, Dozenten und andere Interessierte Personen, Verbände, Institutionen.
  • Die App AzubiWelt, die in den gängigen App-Stores kostenlos verfügbar ist, vereint verschiedene Angebote der Bundesagentur und ermöglicht darüber hinaus die komfortable und personalisierte Suche nach freien Ausbildungsstellen direkt am Smartphone.

Die Berufsberatung der Arbeitsagentur hat eine Hotline eingerichtet, die Auskünfte zu aktuellen Fragen rund um die Berufsausbildung erteilt und Termine für eine telefonische Berufsberatung koordiniert: 040 2485 1188.
Auch die Homepages der Kammern und Verbände in Hamburg bieten wichtige Infos zum Thema Berufsorientierung und Ausbildung:

* Sämtliche Personen- und Berufsbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.
² Sönke Fock ist Vorsitzender der Geschäftsführung in der Agentur für Arbeit Hamburg

 

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